Anfänge 1897-1923

 

Die Geschichte des Vereins ist untrennbar mit der Geschichte des Agnelli-Clans verbunden. Gegründet wurde der Verein 1897 von 13 Studenten des Turiner Massimo D' Azeglio-Gymnasiums, als Augusta Tourinorum. Eugenio Canfari fungierte als erster Präsident. Zunächst spielte man in rosafarbenen Trikots. Bald folgte jedoch die Umbenennung in Juventus („Jugend“).

Aufgrund eines Zufalls werden seit 1903 die bis heute charakteristischen weiß-schwarzen Dresse verwendet. Ein englischer Emigrant wollte in jenem Jahr der Mannschaft eine neue Ausrüstung schenken und gab diese in Nottingham in Auftrag. Dort kam es zu einer Verwechslung: Bestellt waren rosa-schwarz gestreifte Trikots, der Textilhersteller vor Ort war jedoch offenbar der Meinung, es sollten Trikots für den regional ansässigen Fußballklub Notts County hergestellt werden und produzierte in weiß-schwarz. In Turin war man über die Lieferung alles andere als begeistert, mangels Alternativen sah man sich jedoch schon bald dazu gezwungen, die neuen Trikots zu verwenden.

Seit 1900 spielt Juventus in der Italienischen Meisterschaft, die 1905 mit einem unerwarteten Erfolg über den seinerzeit größten Rivalen CFC Genua erstmals gewonnen wurde. Danach wurde es zunächst ruhig um den Verein - Erster Weltkrieg und sportliche Misserfolge.

 

Die Ära Boniperti (1971-1990)

 

1971 stieg Giampiero Boniperti als bislang aktiver Spieler des Klubs sofort zum Präsidenten auf. In die Präsidentschaft Bonipertis fielen dann auch die ersten internationalen Erfolge: UEFA-Pokal (1977), Pokal der Pokalsieger (1984) und Pokal der Landesmeister (1985). Damit stieg Juventus Turin endgültig in die Riege der europäischen Großvereine auf. Boniperti verpflichtete eine ganze Reihe erfolgreicher Trainer und Spieler, darunter etwa Trainer Giovanni Trpattoni sowie einige der bedeutendsten Spieler der damaligen Zeit: Michel Platini,Dino Zoff, Paolo Rossi etc.

 

90er Jahre

Sportlich waren die 1990er Jahre die erfolgreichste Zeit in der Vereinsgeschichte. Alle großen Titel wurden gewonnen, darunter auch der zweite Sieg in dem nun in die Champions League umgewandelten höchsten europäischen Vereinswettbewerb, mit einem 6:4 im Elferschießen gegen Ajax Amsterdam, UEFA-Pokal gegen Borussia Dortmund (3:1 und 3:0), gegen das Juve am 28. Mai 1997 in München im Champions-League-Finale mit 1:3 unterlag.

Nach der EM 1996 wechselte der damals noch relativ unbekannte Zinedine Zidane zu Juve. Der offensive Mittelfeldspieler avancierte in den Jahren bei Juventus zu einem Spieler von Weltformat und erhielt 1998 und 2000 die Auszeichnung Weltfußballer des Jahres. Für die in der Geschichte des Fußballs zu diesem Zeitpunkt höchste Transfersumme von 71,6 Millionen Euro wechselte Zidane schließlich 2001 zu Real Madrid.

 

2011-heute

 

Im November 2008 gab Juventus bekannt, im März 2009 mit dem Bau eines neuen Stadions, dem Juventus Stadium, beginnen zu wollen. Im Sommer 2011 wurde der Bau des 41.000 Plätze fassenden Stadions beendet. Die Kosten sollen 105 Millionen Euro betragen haben. Juventus ist der erste italienische Verein, der ein eigenes Stadion besitzt. Das erste Pflichtspiel fand vor ausverkauften Rängen statt. Auch die restlichen Heimspiele der Saison 2011/12 waren allesamt ausverkauft.

Nachdem zu Beginn der Spielzeit 2011/12 mit Antonio Conte ein neuer Trainer verpflichtet worden war, fand Juventus endgültig in die Erfolgsspur zurück und spielte zudem offensiven und ansehnlichen Fußball. Unter Conte absolvierte man die Saison ohne Niederlage und wurde souverän Meister mit 20 Punkten Vorsprung auf den Drittplatzierten. Am 5. Mai 2013 gewann Juventus mit einem 1:0-Sieg gegen den US-Palermo die insgesamt 29. italienische Meisterschaft.

 

 

 


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